Die Fiumicina ist eine offene Küche, in der die Lebensmittelversorgung nicht mehr als rein privater Konsumakt, sondern als Gemeinschaftsaktivität gelebt wird. Die vielen Hände, die am Zubereiten einer Mahlzeit beteiligt sind, bekommen Sichtbarkeit (von der Ernte auf dem Feld, über die Weiterverarbeitung, bis zur Zubereitung). Der öffentliche Raum bietet den idealen Rahmen, um kollaborative Prozesse als Mittel zur nachhaltigen Gestaltung unserer Umwelt zu initiieren.
Im Rahmen der Finissage der Ausstellung endlich 20! – Der WEI SRAUM feiert Geburtstag präsentieren Johanna Dehio und Mascha Fehse ihre in Bozen entwickelte Solarküche »Fiumincina«, die in Zusammenarbeit mit der Kulturgenossenschaft Lungomare für das Langzeitprojekt FLUX – Aktionen und Raumerkundungen entlang der Flüsse kuratiert und produziert wurde. Die mit Sonnenlicht betriebene Küche macht seit 14. Juli 2026 für drei Wochen im Rahmen einer Klimakultur-Residency am Innsbrucker Weltacker Halt.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit klimakultur.tirol.
(c) Paola Boscaini