Wie geschlechtergerecht ist die Kreativbranche?

Wie geschlechtergerecht ist die Kreativbranche?

Ausgehend von der aktuellen Ausstellung IN*VISIBLE möchten wir die Diskussion darüber anstoßen, wie es um die Gleichstellung in der Kreativbranche steht. Wie sieht es aus in Sachen Arbeitsbedingungen, Gehaltsunterschied, patriachale Strukturen oder Sexismus. Auch in einer Szene die in vielerlei Hinsicht progressiv ist, besteht Gesprächsbedarf. 

In Umfragen und Studien hat sich gezeigt: Obwohl in den Grafikdesign-Ausbildungen heute überproportional viele Frauen sind, treffen sie im Berufsleben überwiegend auf männliche Chefs. In Agenturen mit zehn und mehr Mitarbeiter*innen sind so gut wie keine Frauen in der Leitung. Der Gender-Pay-Gap in Werbeagenturen beträgt 16 % und liegt damit höher als im österreichischen Durchschnitt. In einer Umfrage des aktivistischen Ad Girls Club Berlin zeigt sich, dass viele der Meinung sind die Werbebrache hat ein Sexismusproblem. Wie gehen wir in der täglichen Arbeit mit ungegenderten Texten um? Wie sieht Geschlechersensiblität in der Werbung aus?– Aufbauend auf Studien und Informationen zum Thema suchen wir in der Diskussion mit Expert*innen nach Gründen und vor allem nach Lösungen.

Am Podium:

  • Johanna Wicht, Designerin Tirol, Berlin
  • Kira Saskia Schinko, Strategische Kommunikationsberaterin, im OÖ Landeskulturbeirat für Design
  • Bettina Steindl, Kulturmanagerin, Vorstandsmitglied designaustria, Leutung CampusVähre Dornbirn
  • Reinhard Schwarzinger, Geschäftsführer CCA Creativ Club Austria

Moderation: Rebecca Sandbichler, Chefredakteurin 20er

Informationen zum Thema (die hier laufend ergänzt werden):

credits: Simone Tweraser MOOI

credits: Simone Tweraser MOOI

 

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