Out now! Herbstprogramm

Druckfrisch als Faltplakat und online hier auf unserer Website: das neue WEI SRAUM-Herbstprogramm! Wir freuen uns auf viele Begegnungen, Gespräche, Impulse von Referent*innen, Workshopleiter*innen, Ausstellungsteilnehmer*innen und allerhand interessanten Menschen aus dem weiten Feld der Gestaltungsarbeit (und nicht nur der). Vor allem aber von EUCH, unseren Besucher*innen!

Im Editorial haben wir uns diesmal gefragt: Normalzustand? Gibt es den noch? Eher scheint sich Vieles, auf das wir uns bisher verlassen haben, gerade aufzulösen, das verlässliche Konstrukt unserer Welt aus den Fugen zu geraten. Diesem flüssigen Zustand gilt es nun, sein positives Potenzial für die Zukunft zu entlocken. Mit unserem Programm möchten wir aufzeigen, welche Werkzeuge die Designdisziplin dafür zur Verfügung hat. Wo und wie sie eine neue, bessere Normalität der Welt mitgestalten kann. Unsere Gedanken dazu findet ihr weiter unten. Und hier das Programm in voller Breite und Länge.

DANKE an Lukas Proksch/ICARUS creative für das Coversujet und himmel. studio für design und kommunikation für die grafische Gestaltung!

Seid dabei! Wir freuen uns auf euch.


Übrigens: Schon Mitglied beim WEI SRAUM? Wer sich bis Ende September mit einem Beitrag von €50,- oder dem Studierendentarif von €25,- anmeldet erhält nicht nur alle üblichen Vorteile, wie ermäßigte Workshoptarife, einen Gutschein über €25,- für die Buchung derselben und 5% Rabatt bei der Wagner'schnen Buchhandlung – sondern ist auch automatisch im Jahr 2023 weiterhin Mitglied, ohne erneue Zahlung.

Mehr dazu hier.



Normalzustand?
   

Das Normale, die „Norm“ klang noch nie nach einem besonders lustvollen Zustand. Vielmehr streben wir danach, uns aus ihr zu befreien, sie abzustreifen zugunsten des Individuellen, Vielfältigen. Aber Normalität heißt auch, von einem stabilen, einigermaßen verlässlichen Fundament aus agieren zu können und manches nicht mehr in Frage stellen zu müssen. So war es lange normal in einem friedlichen Europa zu leben, in Städten, die auch im Hochsommer gut auszuhalten waren und auf einem Planeten, der scheinbar brav nach unseren Vorstellungen funktionierte, trotz allem was wir ihm über viele Jahrhunderte angetan haben. Diese Normalität ist in letzter Zeit heftig in Unordnung geraten und dabei, sich vollständig aufzulösen. Normal scheint es nicht mehr zu geben. Mit unserem Herbstprogramm wollen wir aufzeigen, welche Werkzeuge die Designdisziplin anbieten kann, um dem Instabilen sein positives Potenzial zu entlocken. Wo und wie sie eine neue, bessere Normalität der Welt mitgestalten kann.    

Das Schweizer offshore studio beispielsweise arbeitet investigativ-forscherisch um Themen wie die Globalisierung grafisch fassbar zu machen, der Berliner Illustrator Henning Wagenbreth agiert mit seiner skurril-absurden Bildsprache gegen die verhängnisvolle Gemütlichkeit des Normalen, die Politikwissenschaftlerin Verena Ringler versucht die Klimaziele der EU als neue Normalität regional zu verankern und die Kuratorin Matilda Kryskovsky dehnt die Grenzen, was Design bedeuten kann, kritisch und ironisch aus. Wir laden dazu ein, die Beweglichkeit der Welt mit uns als Potenzial zu erforschen!  


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