Wir haben schon wieder etwas angerichtet

Weiberwirtschaft

Die Weiberwirtschaft erhält den ersten Arthur Zelger Preis für gute Gestaltung und kredenzt dazu eine Ausstellung! Beatrix Rettenbacher und Heidi Sutterlüty-Kathan machen seit zwei Jahrzehnten feinsinniges Design mit Wortwitz, Ironie und Kritik an eingefahrenen Rollenbildern und Sichtweisen. Die beiden Innsbrucker Gestalterinnen beweisen in ihren vielfältigen Projekten, dass Design als künstlerische, gesellschaftskritische und feministische Disziplin wirkungsvoll sein kann und involvieren sich – weit über die Auftragsarbeit hinaus – in aktuelle Themenstellungen.

„Kreieren statt konsumieren“ propagiert die Weiberwirtschaft. Sie ist „Pro-Aging“ und „Anti-Popo-lismus“ und fragt mitunter auch „Brauchen wir das?“ 

Die Ausstellung im WEI SRAUM zeigt Projekte aus 20 Jahren in der gesamten Bandbreite visueller Kommunikation, viele davon für Tiroler Unternehmen und Marken, wie die Tiroler Edle, Therese Mölk oder die Seifenmanufaktur Walde, aber auch viele die aus Eigenengagement entstanden sind. Stark konzeptionell verankert, bringen die beiden Innsbrucker Gestalterinnen undogmatisch und selbstironisch Rollenklischees, Schönheitsideale und gesellschaftliche Schieflagen zur Sprache. Vor allem aber feiert die Ausstellung den kreativen Schaffensakt als Gegenkonzept zum passiven Konsum. Sinnesfroh und wortgewaltig richtet die Weiberwirtschaft etwas an.

Ausstellungsdauer:
30.9. – 7.11.2020
Öffnungszeiten: Di–Do 14–18 / Fr 11–18 / Sa 11–15
Eintritt frei!

Begleitveranstaltungen:

  • Freitag 9.10. 14–18 Uhr: Brauche ich das? Weiberwirtschaft Pop-up T-shirt-Shop
  • Freitag 23.10. 16 Uhr: Tischgespräch: „Richten Frauen in Tirol zu wenig an?“ mit Alexandra Weiss (Politikwissenschafterin, Büro für Gender Studies/  Uni Innsbruck), Weiberwirtschaft, Nicola Weber (Anmeldung!)
  • Freitag 6.11. 13 Uhr: Finissage mit performativem Live-Act (im Rahmen der Premierentage) >bitte kurzfristige coronabedingte Informationen beachten!!

Fotorückblick Eröffnung

Mehr zum Arthur Zelger Preis und der erstmaligen Preisvergabe

Wir bedanken uns bei Therese Fiegl/Tiroler Edle für die Schokoladespenden in der Ausstellung.

Wir danken für die Unterstützung:

Foto: Michelle Schmollgruber

Foto: Michelle Schmollgruber

Foto: Thomas Schrott

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