Gebrochene Schriften

Markus Weithas (A)

Fraktur – „ Ahja, die gebrochene, deutsche, gotische Schrift, die früher die Nazis verwendet haben und jetzt deren Nachfolger im Geiste.“ Wie bei vielen Mythen, stimmen die Dinge nur zum Teil. Entstanden ist die gotische oder gebrochene Schrift in Frankreich, ungefähr im 11. Jahrhundert. Zu dieser Zeit gab es noch keinen Buchdruck, daher waren die Schriften so vielfältig wie die Kunstfertigkeit der Kalligrafen. 

Die gebrochenen Schriften haben sich grob gesehen in vier Schritten entwickelt: Auf die Rotunda folgte die Textura, dann die Schwabacher und schließlich die Fraktur. Wie diese einzelnen Schriften zu erkennen sind, wo man sie im Stadtbild antrifft, was Maximilian I. damit am Hut hat und warum einige davon immer noch als Nazischrift punziert sind, darum geht es in diesem Typowalk.

Die Teilnahme am Typowalk ist kostenlos. Wegen begrenzter Teilnehmerzahl ist allerdings eine verbindliche Anmeldung über unsere Website erforderlich.

Treffpunkt: vor der Ottoburg/Altstadt.

Wisst ihr übrigens schon, dass mit unserer neuen, kostenlosen App Typowalks Innsbruck die Welt der Zeichen und Schriften Innsbrucks jetzt auch jederzeit von zu Hause aus erkundet werden kann? Kostenlos und von jedem Smartphone aus unter typowalks.weissraum.at 

 

(c) Markus Weithas
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