Ligaturen, Serifen und lebende Leichen

Erich Rainer Scheichelbauer (A), Elias Hanzer (A), Lucas Liccini (D)

Ein Abend, der ganz im Zeichen der Typografie steht und Lust machen soll auf individuelle Fonts. Anhand von aktuellen Projekten geben drei Schriftgestalter aus Österreich und Deutschland Einblick in das Universum von Ligaturen, Serifen und lebenden Leichen in den Zeichensätzen von Schriften. Passend dazu: Workshop variable Schriften basteln mit Glyphs am 22./23.4.

Am Typoabend sind folgende Personen beteiligt:

Rainer Erich Scheichelbauer, geboren 1977 in Wien, hat Fotografie, Philosophie und Niederländisch studiert. Er hält seit 2004 die Typedesign-Workshops für die tga, unterrichtete 16 Jahre an der Graphischen in Wien, übersetzt Typo-Bücher aus dem Niederländischen ins Deutsche, hält international Vorträge und Workshops und arbeitet als digitaler Stempelschneider für andere Schriftgestalter (u.a. die Typejockeys, FaceType, Stefan Willerstorfer und Jost Hochuli). Seit 2012 gehört er dem Glyphs-Team an und seit 2015 betreibt er sein eigenes Studio „Schriftlabor“ in Wien.

Elias Hanzer, gebürtig aus Wien, studierte von 2010 bis 2012 Grafikdesign an der Graphischen in Wien und anschließend von 2013 bis 2020 Visuelle Kommunikation an der UdK Berlin in der Klasse von Prof. Fons Hickmann (BA, MA). Während des Studiums arbeitete er mehrere Jahre als selbständiger Art Director und Schriftgestalter für Dinamo Typefaces, NODE Berlin Oslo, The Green Eyl, Lamm & Kirch, Liebermann Kiepe Redemann und Studio Sean Yendrys. In dieser Zeit betreute er unter anderem das Erscheinungsbild des Tanzkongresses 2019 und die Typografie der Urbane Künste Ruhr, Teil der Ruhrtriennale 2018–20.

Lucas Liccini, gebürtig aus Berlin, absolvierte von 2005 bis 2008 ein Studium der Naturwissenschaften an der King’s College London und war anschließend beim Phaidon Verlag in London sowie beim Gestalten Verlag in Berlin tätig. Er studierte von 2013 bis 2020 Visuelle Kommunikation an der UdK Berlin unter Prof. Fons Hickmann (BA, MA). In dieser Zeit arbeitete er als selbständiger Grafiker und Typograf für Fraser Muggeridge, Quentin Walesch und Manuel Raeder und gestaltete Bücher und Kataloge unter anderem für Museum Ludwig, Mudam Luxembourg, Casino Luxembourg, Centro Bot.n, CAPC Mus.e d’Art Contemporain de Bordeaux, Deutsches Historisches Museum, Witte de With Center for Contemporary Art, Hangar Bicocca Milan, Kunsthalle Wien, Kunst Halle Sankt Gallen und Bergen Kunsthall.

Covid-Regelung: derzeit gibt es keine Einschränkungen bei Veranstaltungen. Wir bitten, selbstverantwortlich und rücksichtsvoll zu handeln!

(c) Hanzer Liccini
(c) Schriftlabor
 
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