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Orientierung im Skigebiet

Wettbewerbsbegleitung und Ausstellung

Die Orientierung für SkifahrerInnen wird in großen Schigebieten zunehmend zur Herausforderung – und damit zugleich zu einer komplexen und spannenden Aufgabe für InformationsdesignerInnen. WEI SRAUM hat den Wettbewerb zur Entwicklung des Pistenleitsystems für den Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn begleitet und die Ergebnisse in einer Ausstellung präsentiert.

 

Während an Flughäfen oder in Großstädten in den letzten Jahrzehnten wegweisende Projekte für Orientierungs systeme entwickelt wurden, hinken Skigroßgebiete in Bezug auf eine moderne und sichere Orientierung teilweise noch weit hinterher, obwohl auch dort täglich zehntausende NutzerInnen sicher und komfortabel durch eine zumeist unbekannte alpine Umgebung mit oft Kilometer langen Pisten und Verbindungswegen, zahllosen Bahnen und verschiedenen geografischen Start- und Zielorten geführt werden müssen.

Für den Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn – einem der größten Skigebiete Österreichs und im Alpenraum – ergeben sich durch die sukzessive Erweiterung des Großraums (zuletzt durch die bundesländerübergreifende Integration von Fieberbrunn) – neue Herausforderungen an die Orientierung der Skifahrerinnen und Skifahrer. Aus diesem Grund haben die beteiligten Bergbahnunternehmen Ende 2016 beschlossen, erstmalig ein komplettes Pistenleit- und  informationssystem zum Gegenstand eines Gestaltungswettbewerbs zu machen.

WEI SRAUM hat diesen Wettbewerb als externer Partner begleitet und die Ergebnisse im Februar 2018 in einer Ausstellung präsentiert, die aufgezeigt hat, welches Potenzial in dieser bis dato vernachlässigten Aufgabenstellung liegt. Darüber hinaus hat sie grundlegende Hintergründe von Designprozessen sichtbar gemacht und so einen Blick hinter die Kulissen zeitgemäßer, anspruchsvoller Gestaltungsarbeit ermöglicht.

 

Grafiken: Moniteurs/Berlin, Motas/Kematen, Snøhetta/Innsbruck
Grafiken: Moniteurs/Berlin, Motas/Kematen, Snøhetta/Innsbruck

 

Um bei dieser wegweisenden Weiterentwicklung des Pistenleit- und -informationssystems zu innovativen und qualitativ ansprechenden Ergebnissen zu gelangen, wurde ein geladener Wettbewerb unter vier Gestaltungsbüros durchgeführt. Die Auswahl erfolgte nach einem eingehenden Screening lokaler und überregionaler Gestaltungsbüros, die explizit über besondere Erfahrungen im Bereich Informationsdesign verfügen.  Die eingereichten Arbeiten wurden schließlich von einer Jury aus drei Fach- und fünf Sachgutachtern in einem anonymen Verfahren ausführlich diskutiert und bewertet. 

 

Fotos: Thomas Schrott
Fotos: Thomas Schrott

 

 

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